User Generated Content Google AR

Ein aktueller DemandGen-Report zeigt, dass ganze 91% der Verbraucher visuelle und interaktive Inhalte gegenüber traditionellen Werbeformaten bevorzugen.

Überzeugende visuelle Inhalte werden von potenziellen Käufern nicht nur häufiger angesehen, sie regen auch zu mehr Engagement an und sind entscheidend für den Erfolg im E-Commerce. Verbraucher können einen Artikel nicht tatsächlich anfassen und physisch erleben, bevor sie ihn online kaufen. Die nächstbeste Lösung sind also authentische visuelle Darstellungen, die einen Eindruck davon vermitteln, wie das Produkt in Wirklichkeit aussieht.

Und genau da kommen User Generated Content und Augmented Reality-Produktanzeigen ins Spiel.

User Generated Content Definition

User Generated Content (UGC) – auf Deutsch Nutzergenerierte Inhalte – sind generell alle Inhalte wie Texte, Videos, Bilder, Bewertungen usw. – die von echten Menschen und nicht von Marken erstellt werden. Brands teilen UGC oft auf ihren eigenen Social-Media-Profilen, Websites und anderen Marketingkanälen.

Warum ist Shoppable UGC bei Verbrauchern so beliebt?

Innerhalb eines Jahres hat sich das E-Commerce-Wachstum fast verdreifacht: Laut einem Report von Digital Commerce 360 machten Onlineverkäufe im Jahr 2020 ganze 21,3% des gesamten Einzelhandelsumsatzes aus. Das ist ein Sprung von einer 15,1 % jährlichen Wachstumsrate im Jahr 2019 auf ein unglaubliches Wachstum von 44% im Jahr 2020!

User Generated Content Statistik

Aber mehr Online-Verkäufe bedeuten auch einen härteren Wettbewerb – sowohl von etablierten Händlern als auch von Newcomern in der E-Commerce-Szene. Ihre Konkurrenz besteht nicht mehr nur aus den anderen Produkten in den Regalen der Läden. Nun kommen auch die vielen Online-Shops und DTC-Marken (Direct-to-Consumer) hinzu, die scheinbar täglich im Internet aufploppen.

Und wenn man sich die schnell wachsende Welt des Online-Shoppings anschaut, verschwimmen die Grenzen zwischen Content und E-Commerce immer mehr. Online-Shops speisen zunehmend Inhalte aus sozialen Medien in ihre Websites ein, während Social-Media-Kanäle immer fortschrittlichere Funktionen für Marken einführen, um voll funktionsfähige In-App E-Commerce-Shops zu erstellen.

Zudem lenken Brands ihren Fokus immer mehr weg von sich selbst und hin zu ihren treuen Kunden, Followern und Mitarbeitern. Und so wird auch immer mehr Content, der von diesen Gruppen erstellt wurde, als Motor ihrer Marketingaktivitäten genutzt.

Aus diesen 3 Gründen hat sich User Generated Content (UGC) als einer der ansprechendsten Inhalte überhaupt etabliert:

  1. Er stammt von echten Menschen
  2. UGC ist authentisch
  3. Er hat mehr Bezug zu den Verbrauchern als ausgefeilte Markeninhalte


Da Menschen anderen Menschen also mehr vertrauen als Brands, ist es nur natürlich, dass die nutzergenerierten Bilder echter Kunden einflussreicher sind bei der Kaufentscheidung als die bilderbuchmäßigen Produktfotos der Marke selbst.

Ein aktueller Stackla-Bericht fand heraus, dass ganze 79 % der Verbraucher sagen, dass UGC einen großen Einfluss auf ihre Kaufentscheidungen hat.

Shoppable Content ist der erste Schritt zum Sales-Erfolg

Während der Wettbewerb im E-Commerce einerseits härter ist denn je, haben Marken andererseits im Moment aber auch enorm viel Freiheit, um zu experimentieren und herauszufinden, was die Verbraucher am meisten anspricht.

Und da sich Online-Erlebnisse sehr schnell weiterentwickeln, können Sie nun die Chance ergreifen, etwas Neues auszuprobieren, um der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein.

Die E-Commerce-Brands, die den nahtlosesten Weg zum Kauf bieten können, werden unweigerlich auch diejenigen sein, die das höchste Engagement und die höchsten Umsätze verzeichnen. Gerade aus diesem Grund ist es für Sie als Online Retailer oder Service Anbieter so wichtig, Kaufgelegenheiten zu schaffen, wo immer sie können.

Dazu gehört auch, dass Inhalte wie Bilder, Videos und Blogs zunehmend kaufbar gemacht werden. Shoppable Content-Erlebnisse können Schritte in der traditionellen Buyer’s Journey eliminieren und so die Wahrscheinlichkeit verringern, dass potenzielle Käufer im Laufe des Entscheidungs- oder Kaufprozesses abspringen.

Im besten Fall sorgt Shoppable Content dafür, dass der Kunde nur ein oder zwei Klicks davon entfernt ist, sich das gewünschte Produkt zu holen – gerade dann, wenn er sich zum Kauf inspiriert fühlt. So geht Online-Shopping schnell, einfach und nahtlos.

Shoppable User Generated Content boostet Ihr Marketing mit visuellen Inhalten, die wirken!

Noch erfolgreicher wird Ihre Strategie durch den Einsatz von nutzergenerierten Inhalten Ihrer Follower, indem Sie Bilder von echten Menschen, die Ihre Produkte benutzen oder tragen, einkaufsfähig machen. In den letzten Jahrzehnten hat das Interesse der Verbraucher an aalglattem, professionell produziertem Brand Content abgenommen, während die Beliebtheit echter und ungeschminkter Inhalte in den sozialen Medien zugenommen hat.

Brands haben immer mehr Mühe, genügend überzeugende visuelle Inhalte zu erstellen, um sich von der Masse abzuheben und eine echte Verbindung zu Ihren Zielgruppen herzustellen.

Verbraucher sind heutzutage andererseits aber auch nicht mehr einfach nur Konsumenten. Nein, sie erstellen sogar die Inhalte, nach denen sie sich von Marken sehnen, selbst. Tatsächlich gab eine 56%ige Mehrheit an, dass nutzergenerierte Fotos und Videos die Inhalte sind, die sie am liebsten von Marken sehen möchten.

Und in Anbetracht der Tatsache, dass Online-Käufer sich zudem mehr interaktive Erfahrungen wünschen, macht es nur Sinn, dass der einflussreichste Inhalt nicht perfekte Produktfotos sind, sondern realistische Bilder von echten Kunden.

Doch das Ganze geht über Social Commerce hinaus

Da sich immer mehr Verbraucher dem E-Commerce zuwenden, um ihre Einkaufsbedürfnisse zu befriedigen, machen sich die Social-Media-Plattformen Facebook, Instagram, TikTok und Snapchat diese Nachfrage natürlich zunutze.

Soziale Netzwerke investieren zunehmend in Funktionen, die es ermöglichen, Inhalte zu kommerzialisieren. Diese Möglichkeit für Marken, ihre Produkte über soziale Medien zu bewerben und zu verkaufen, wird als Social Commerce bezeichnet und ist ein enorm leistungsfähiges Tool für Marketer und Brands.

Aber das ist nur die eine Seite der Social-Shopping-Münze. Während sich Shoppable Social Proof als äußerst wirkungsvoll erwiesen hat, um Einzelhändler dabei zu unterstützen, Käufer in sozialen Netzwerken zu erreichen, kann (und sollte) der Wert von nutzergenerierten Inhalten weit über soziale Kanäle hinausgehen.

Shoppable Content wird also über die Drittanbieter-Plattformen wie soziale Netzwerke hinaus auf die eigenen Kanäle ausgeweitet:

UGC Content Strategie

Mit Tools wie Stackla können Sie authentische nutzergenerierte Inhalte (UGC) sammeln, die Kunden bereits über Ihre Marke erstellt haben, und dazu nutzen, um mühelos Shoppable Content Erlebnisse für Ihre Brand zu erstellen. Außerdem lässt sich der Content damit einfach verwalten und optimieren. So schaffen Sie skalierbare, personalisierte Erlebnisse an jedem Kunden-Touchpoint.

Dies kann Marketern dabei helfen, konsistentere und ansprechendere Omnichannel-Erlebnisse zu schaffen, die Kunden zum Kauf anregen – unabhängig davon, wo sie sich gerade in ihrer Customer Journey befinden.

Wie kommen Brands also an den UGC ihrer Kunden?

Natürlich können Sie die Bilder und Videos Ihrer Kunden und Follower nicht einfach ohne deren Einverständnis aus den sozialen Medien rauskopieren. Doch das ist auch gar nicht notwendig.

Tatsächlich haben viele Marken die Erfahrung gemacht, dass sie die Kundenbindung sogar dadurch stärken konnten, dass Sie ihre engagiertesten Follower direkt kontaktierten. Denn die meisten Verbraucher empfinden ein Gefühl der Anerkennung, wenn sie um die Rechte zur Nutzung ihrer Inhalte gefragt werden.

51% der Verbraucher gaben an, dass sie eher bereit wären, weiterhin mit einer Marke in Kontakt zu treten oder bei ihr zu kaufen, wenn diese ihr Foto, Video oder ihren Social Post in ihrem Brand Marketing teilen würde.

Doch wie bekommen Sie Ihre Kunden dazu, die Produktfotos hochzuladen?

Möchten Sie, dass mehr Kunden Fotos von ihren letzten Lieblingskäufen teilen? Dann seien Sie konsequent und klar damit und machen Sie es den Verbrauchern so einfach wie möglich, Inhalte an Ihre Marke zu senden.

Dies kann auf verschiedene Wege erfolgen:

  • über ein direktes Upload-Formular auf Ihrer Website oder Landingpage
  • über einen Hashtag
  • über eine Erwähnung (Tag) in den sozialen Medien.

Bauen Sie eine Community von Kreativen auf

Haben Sie nicht genug UGC für bestimmte Produkte, um Shoppable Posts zu erstellen? Dann ist es ratsam damit anzufangen, eine Marken-Community von Mikro-Influencern aufzubauen und deren Hilfe bei der Erstellung von Inhalten in Anspruch zu nehmen, die Sie speziell mit Ihren Produktangeboten verknüpfen können.

Die Kopplung von Mikro-Influencern und Ihrer UGC-Strategie kann ein effektiver Weg sein, um Ihre Markenbekanntheit zu erhöhen und gleichzeitig Verkäufe zu steigern.

Identifizieren Sie aufstrebende Influencer, die eine echte Verbindung zu Ihrer Marke haben. Auch wenn diese über ein kleineres, aber dafür engagiertes Publikum verfügen. Denn das kann für Sie sogar bedeuten, dass deren Empfehlung mehr Gewicht bei den Konsumenten hat und Sie erschaffen ein Gemeinschaftsgefühl mit Ihrem Publikum.

Die Verbraucher von heute suchen und erwarten authentische und personalisierte Einkaufserlebnisse. Indem Sie Shoppable User Generated Content nicht nur in den sozialen Medien, sondern an allen wichtigen eCommerce-Touchpoints anbieten, kann Ihre Marke

  • die Entdeckung ihrer Produkte vorantreiben
  • die Conversion Rate erhöhen
  • den Bestellwert steigern
  • lebenslange Kunden gewinnen.

Auch Google setzt mit seinen AR-Produktanzeigen auf ein authentischeres Einkaufserlebnis

Google hat letzte Woche eine Reihe von E-Commerce-Tools angekündigt, um das wachsende Interesse seiner Nutzer am Online-Shopping zu fördern und das Suchverhalten rund um die Produktauflistungen innerhalb seiner Plattformen zu verändern.

Und diese Ergänzungen könnten eine große Wirkung haben. Denn nach Angaben von Google werden mittlerweile täglich mehr als eine Milliarde Einkaufssitzungen über seine Apps durchgeführt.

Die Plattform ist nach wie vor der wichtigste Ausgangspunkt für eine Vielzahl von E-Commerce-Suchen. Wenn Sie also sicherstellen möchten, dass Ihre Produkte gefunden werden, sollten Sie sich an den neuesten Google-Suchtrends und Ergänzungen orientieren, um das Potenzial Ihrer Präsenz zu maximieren.

Nach der Ankündigung der neuen Shopify-Integration im Mai erweitert Google nun seine Shopping-Partner um WooCommerce, GoDaddy und Square und macht es einfacher, Produktanzeigen über die Google Suche, Maps und YouTube zu portieren.

Darüber hinaus will Google durch die erweiterte Nutzung von Augmented Reality für Artikellistungen die nächste Phase der digitalen Produktentdeckung für Kunden verbessern. Während Augmented Reality Try On-Tools bereits seit 2019 auf YouTube verfügbar sind, werden die neuen AR-Displays auf den verschiedenen Google-Discovery-Plattformen eingeführt.

Google will mit diesen Tools noch einen Schritt weiter gehen: „Verbraucher wollen sich auch vorstellen können, wie Kleidung an ihnen aussehen wird. Wir rollen deshalb ein neues AR-Bekleidungserlebnis aus, um zu visualisieren, wie verschiedene Oberteile etwa an Leuten mit einer ihnen ähnlichen Statur aussehen.“

AR Body Mapping ist die nächste Stufe des E-Commerce

Die Ermöglichung vollständiger virtueller Anprobe-Erlebnisse durch fortschrittliches Body Mapping ist die nächste Stufe im E-Commerce und erlaubt eine Verschmelzung des Real-Life-Einkaufserlebnisses mit Online-Tools.

Snapchat hat an dieser Front bislang die größten Fortschritte gemacht. Snaps Tools für die Schuhanprobe und seine innovativen Body Tracking Lenses ermöglichen komplette Anprobe-Erlebnisse.

Auch Google bewegt sich nun in diese Richtung. Zudem will der Suchmaschinen-Gigant seine allgemeinen Shop-Listings mit aktualisierten, integrierten Videoanzeigen für Produkt-Demos und -Listings vorantreiben.

In Anbetracht der Beliebtheit von Videoinhalten im Allgemeinen macht die Integration Sinn, und es wird interessant sein zu sehen, wie Google diese neuen Optionen in die Suche und die Karten einbindet – was dazu führen könnte, dass Google My Business Einträge in naher Zukunft eine viel größere Bedeutung für den E-Commerce haben werden.

Fazit: User Generated Content und AR-Produktanzeigen liefern authentische Inhalte und boosten Ihre Sales!

In einer Zeit, in der der digitale Wettbewerb so groß ist wie nie zuvor, kann die Einbindung von nutzergeneriertem Bildmaterial an jedem Kunden-Touchpoint Marken dabei helfen, einen übersättigten Markt zu durchbrechen, indem sie den abgelenkten Verbrauchern authentische und greifbare Inhalte liefern.

5 Gründe UGC und AR

Darüber hinaus hat die schiere Fülle dieser frei verfügbaren Bilder aus den sozialen Netzwerken das Potenzial, Ihre Content-Kosten zu senken und gleichzeitig eine der größten Herausforderungen zu lösen, mit denen Marketer heute zu kämpfen haben: genügend Bilder schnell genug zu produzieren, um mit den Anforderungen des modernen Marketings Schritt zu halten.

Wenn Sie UGC in den Mittelpunkt Ihrer kaufbaren Content-Medien stellen, kann Ihre Marke bedeutungsvollere Verbindungen mit dem Publikum herstellen. Es bringt ein höheres Maß an Relevanz, Inklusivität und Personalisierung für Verbraucher, die nach authentischen Einkaufserlebnissen suchen.

Denn die Verbraucher wollen nicht sehen, wie der Artikel oder das Kleidungsstück an einem Model aussieht. Sondern wie es tatsächlich an ihrem eigenen Körper oder einer ähnlichen Statur wie ihrer wirken wird. Gleichermaßen bringen Augmented Reality basierte Produktanzeigen die Realität online – und katapultieren Ihre potenziellen Kunden effektiv vom ersten Funken der Inspiration zum tatsächlichen Kauf!

Wenn auch Sie sich mehr Sales, Leads oder Downloads für Ihr Online Business wünschen, kontaktieren Sie uns noch heute für eine kostenlose Analyse Ihrer Werbeaccounts und lassen Sie sich Ihr Potenzial aufzeigen!

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